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"Und plötzlich weisst Du:

Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen 

und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen."

Meister Eckhart

MEINE  PHILOSOPHIA

Ganzheitliche Bewegung

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Du bist einmalig!

Du bist ein grossartiges, wunderschönes, kraftvolles und kreatives Lebewesen! Deine Schöpferkraft ist in der Tat beeindruckend! Du bist ohne Anfang und Ende geliebt und in Deiner Einzigartigkeit stets begleitet und gefördert.

Vielleicht ist es Dir nicht, oder noch nicht vollends bewusst, dennoch ist es wahr!

 

Das Wesen, das Du im Ursprung bist, kannst Du fühlen und wahrnehmen und mit ihm im regen Austausch sein. Die Voraussetzung dazu ist, dass Du zur Ruhe kommst und im Raum der Stille bist. Obwohl Du unbewusst mit Deiner Ursprünglichkeit natürlich immer in Kontakt bist, wir sprechen meist von der inneren Stimme oder vom Bauchgefühl, ist die bewusste Verbindung bei den Meisten von uns noch eine Seltenheit, weil wir durch unseren Alltag und den vielfältigen Informationen, welche unaufhörlich zu uns gelangen, abgelenkt sind.

Sobald Du mit Deiner inneren Weisheit regelmässig in Kontakt trittst, wirst Du immer öfter Entscheidungen treffen, die im Einklang mit Deinem Herzen und dem Verstand sind. Mitunter kann es herausfordernd sein, weil Du erleben kannst, wie Innen- und Aussenwelt scheinbar gegensätzlicher nicht sein könnten. Das Wesen, das Du bist, identifiziert sich weniger mit dem, was Du im Alltag als Probleme benennen wirst. Es interessiert sich wenig dafür, wie Dein Name, wie Deine Sozialversicherungsnummer lautet oder welchen gesellschaftlichen Status Du hast. Vielmehr interessiert es sich dafür, ob Dein Leben im Einklang mit „ihrem“ Bestreben ist und ob Du Deine Entscheidungen aus der Verbundenheit mit "ihr" triffst. Deine Sorgen und Bedenken nimmt „es“ aus dem Raum der Liebe und der Fülle heraus wahr. Nie wird "es" Dich abwerten, beschimpfen, auslachen, verhöhnen oder ähnliches tun, weil „es“ solcherlei Gebaren nicht kennt. "Es" wird Dich stets tröstend umfangen, wenn Du traurig bist und Dir Mut zusprechen, wenn Dir das Wasser bis zum Halse steht. „Es“ wird Dir immer den Weg beleuchten, den zu gehen für Dich der Beste und zum Wohle von Allem und Jedem ist.

Vielleicht würdest Du das „es“ als Deine Seele benennen, andere vielleicht als  Geist. Wie auch immer Du Deine innere Weisheit benennen magst, "es" ist Licht, Liebe, Energie, Freude, einfach alles, was sich gut für Dich anfühlt.

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Der zahlende Mensch

Wir sind die einzigen Lebewesen auf der Erde, die Geld verdienen und Rechnungen bezahlen müssen, damit unsere Existenz gesichert ist. Stell Dir mal vor, was eine Ameise oder eine Biene bei ihrem Fleiss verdienen würden.

Ich will damit nicht sagen, dass Geld etwas Schlechtes ist. Geld ist einfach ein Zahlungsmittel, ein Mittel des Energieaustausches untereinander. Wir in unserem Ursprung benötigen kein Geld um existieren zu dürfen, weil wir keinen Mangel kennen, immer sind und aus der Fülle der Urquelle, aus der alles Leben fliesst, schöpfen.

Oft gehen wir einer Arbeit nach, die uns zwar nährt (Existenzgewährleistung), uns aber wenig glücklich macht. Wir nennen das oft einem „Brotjob“ nachgehen. Dies erzeugt Stressreaktionen in unserem System. Eine deutliche Sprache sprechen die zunehmenden statistischen Zahlen der sogenannten Zivilisations- und psychischen Erkrankungen.

In Sorgen, Ängste, Aggressionen, Schmerzen, Selbstzweifel, Wut, und Trauer verstrickt, niedergedrückt und kleingehalten fragen wir uns regelmässig: „Wieso bin ich hier? Woher komme ich und was ist der Grund meines Hierseins?“ Dass wir uns diese Fragen stellen, lässt mich fragen, ob wir traumatisiert sein könnten? Traumatisiert sein bedeutet für mich, dass man sich als getrennt von dem Wesen empfindet, das man ist. So gesehen sieht es zumindest für mich so aus, als hätten wir vergessen was wir sind, denn sonst würden wir diese Fragen ja nicht stellen.

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Gegensätze verbinden

Die Antworten auf diese wohl ältesten Fragen der Menschen finden wir nicht im Aussen, auf der Ebene, wo sie entstanden sind. Die Antworten finden wir durch die Rückverbindung mit uns, mit der Weisheit, der Bewusstheit in uns.

Je öfter wir uns mit uns selbst im Einklang erleben, desto grösser scheint anfänglich die Kluft zum Alltagsleben zu sein. Hin- und Hergerissen zwischen Sein und Müssen, zwischen Ein- und Ausatmen und dem Atemanhalten in unserer Begrenztheit, kann die Frage in uns aufkommen, wie wir diese Balance zwischen den scheinbaren Gegensätzen finden können.

Wenn wir herausfinden wollen, was wir wirklich wollen und was uns wirklich glücklich macht, werden wir nicht darum herumkommen, uns mit unserer inneren Weisheit zu verbinden. Die SOPHIA (die Weisheit) ist das Wissen in uns und diejenige Instanz, die sowohl mit unserer Persönlichkeit, als auch mit der Schöpferquelle verbunden ist.

Das dualistische Prinzip in der Welt ruft meiner Ansicht nach geradezu nach der „Goldenen Mitte“, die zu finden und zu leben eine wohltuende Wirkung auf uns hat. Weg von dem Urteilen zu kommen, von den Bewertungen wie etwas ist oder zu sein hat, kann uns auf einen Weg führen, der mehr Weite hat, wo wir besser atmen können und wo wir in der Ruhe sein dürfen.

Nicht wahr, was gut, böse, schön, hässlich usw. ist, benennen WIR und immer ist es eine subjektive Beurteilung.

Doch welche Räume erschaffen wir uns dadurch, wenn wir alles bewerten? Sind diese Räume lichtdurchflutet? Sind die Fenster offen und kann die frische Luft hineinwehen? Lassen wir anderen ihre Sicht auf die Dinge und die Art und Weise wie sie leben? Können wir im Frieden sein mit Andersdenkenden, Andersfühlenden, die möglicherweise ganz andere Ziele haben als wir selbst? Können wir die ruhende Mitte sein, zwischen den Gegensätzen, zwischen der dualistisch-trennenden Welt?

Alle, die danach streben die Gegensätze zwischen Innen- und Aussenwelt in sich zu vereinen wissen, wieviel Bewusstsein, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit nötig ist, um das zu schaffen und schliesslich aufrechtzuerhalten.

Wenn wir uns aber alle darum bemühen, jeden Tag bewusst üben, werden wir mit Sicherheit einen anderen Umgang miteinander, mit den Tieren, Pflanzen und Mutter Erde haben.

Begegnen wir uns in unserem Ursprung selbst, werden wir einander wieder näher kommen und wir werden uns unseres natürlichen Netzes wieder gewahr werden, durch das wir mit allem was IST verbunden sind.

Ich freue mich auf diese Zeit!